© April 2020, Letzte Änderung 14.09.24
Bei der Frage nach welchen Linux, kann man sich beliebig streiten
und das scheint auch eine Glaubensfrage zu sein.
Ich kann zumindest nur von ein paar Derivaten sprechen,
welche ich selber in Betrieb hatte/habe.
Nicht wirklich nachhaltig waren meine ersten Unix-Kurse am
RRZN - Regionale Rechenzentrum Hannover,
wo man sich noch Zeiten für ein Terminal erbetteln musste,
keine kostbare Rechenzeit ausgeben durfte und das Ergebnis
oder erstellte Programm nur mit Glück auf Diskette retten konnte.
Privat angefangen bin ich mit einen Satz
Suse.org-Disketten.
Nachdem Novell das übernahm,
verfiel das RPM-basierende Thema erst einmal in einen Dornröschen-Schlaf.
Problem war meiner Meinung auch,
dass das neben Windows nebenher lief und nicht hauptsächlich…
Über Diana B. aus B. lernte ich dann das Debian-basierende
Ubunu kennen.
Ubuntu überdauerte ca. 2 Jahre,
war und ist meiner Meinung aber keine Lösung,
da mir da zu viel Unruhe herrscht.
"Irgendwelche neuen Fenster-Manager werden eingeführt.
Dann wird zurück gerudert, etc.
Siehe kleiner Vergleich heise.de Debian vs. Ubuntu - was ist besser?
Da mir das Geschäft ein wenig zu zäh war
(ich keine richtige Ahnung habe und
keinen kenne den ich mal so eben fragen konnte),
dachte ich mir, ich mache mal einen VHS-Kurs,
wo ich dann das urpmi-basierte
openMandiva.org kennen lernte.
Dies benutzte ich zwar gut 5 Jahre,
überzeugte mich allerdings auf Dauer nicht so wirklich,
weil mir da zu schlampig gearbeitet wurde.
Zumindest 2013 schlug es 13 und mir riss der Geduldsfaden.
z.B. stimmten mehrere Male die Signaturen nicht zu den Updates,
plötzlich ging nach Update nichts mehr, etc.
Leider ist das heute 16.04.20 immer noch so,
denn Heute (16.04.20) ist z.B. das Sicherheits-Zertifikat der Webseite abgelaufen…
Nachdem sich Mageia.org von Mandriva abgespalten hat,
versuchte ich mich damit noch eine Weile.
Es stammte jedoch aus den selben Sumpf und
brachte leider keine Lotusblütenblätter hervor.
Letztendlich denke ich, bei der damals spartanischen Wurzel
von Debian bin ich recht gut aufgehoben.
Anfangs war es leider nichts für Anfänger,
Es ist recht konservativ, aber dafür auch recht stabil.
Wichtig finde ich noch den Aspekt der Pflege,
d.h. eine erst einmal installierte Version wird recht lange (5 Jahre LTS) unterstützt.
So wird man nicht gezwungen unentwegt zu aktualisieren.
Die DEB-Dokumentation ist "anspruchsvoll",
aber die recht gute Dokumentation von z.B. Ubuntu kann man auch nutzen.
Meist ist es dann ähnlich…
Die Namen der Debian Versionen stammen aus den Charakteren von Toy Story
Buzz, Rex, Bo, Hamm, Slink, Potato, Woody, Sarge, Etch, Lenny, Squeeze,
Wheezy 7, Jessie 8, Stretch 9, Buster 10, Bullseye 11, Bookworm 12
und demnächst Trixie 13 und danach Forky 14.
Einen schönen Artikel fand ich unter linuxiac.com
Debian Unveiled: The Gold Standard of Linux Stability
Benötige ich etwas moderneres, weil sich dort die neuste Software
direkt aus den Repositorium installieren lässt,
lasse ich virtualisiert das Ubuntu-Derivat
linuxmint.com Linux Mint laufen,
welches ich mehr Anfängern empfehlen würde.
Für zwischendurch und mal soeben, habe ich häufig auf Live-CDs zurück gegriffen.
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