© April 2020, Letzte Änderung 02.11.25
Grundüberlegungen, zu:
Welche CPU, welche GPU, wieviel RAM,
Größe der Platte und wieviel Energieverbrauch?
habe ich bereits unter
Vorbereitung zur Installation
geschrieben.
Irgendwann bekommt man auch das stabilste System zerschossen
und eine weitere Installation,
dieses Mal via Live-System wird nötig,
ohne die Konfiguration der alten zu überschreiben.
Weitere Schritte sind aufgezählt auf der Vorbereitung-Seite
Gedanken zur Installation
Unter debian.org gibt verschiedenen Versionen
auf verschiedene Arten runter zu laden.
Die zwar nicht eleganteste und auch
am meisten Ressourcen verschwendende Möglichkeit ist über HTTP.
Aber egal, dies kann ich wegen der Einfachheit im ersten Schritt nur empfehlen.
In die engere Auswahl kommt dann die ca. 4,5 GB schwere DVD-Stable-Version,
welche je nach CPU den folgenden Zusatz hat.
amd64 steht für 64 Bit und
i386 ist die 32-Bit Version für Uralt-Hardware.
Die CD-Version umfasst zwar nur 650 MB, aber da fehlen unter Umständen Treiber.
Im Gegensatz zur offiziellen DEB-Version, würde ich gleich auf die inoffizielle Version,
mit non-free firmware, zugreifen.
Denn die meiste moderne Hardware kommt nicht ohne die non-free Treiber aus.
Dann ist es noch sinnvoll, die erst seit kurzem existierende live-Version zu wählen,
da dies einen Vorabtest ermöglicht.
Im folgenden Schritt wählt man nicht bt-hybrid wie bit torrent aus,
sondern iso-hybrid wie CD-Image oder USB-Image aus.
Sprich: Man kann sich diese Version sowohl auf einen USB-Stick schreiben oder auf eine DVD.
Alles zusammengefasst führt zu folgender Verknüpfung
Ich habe statt des absoluten Pfades, das jetzt mehr relativ beschrieben,
da sich die Pfade ständig ändern…
cdimage.debian.org
> z.B. 10.5.0-live+nonfree;
> amd64 für 64-Bit
> iso-hybrid für USB oder CD
> .iso mit xfce-Desktop.
Zum Anfang
Habe ich die oben genannten Entscheidungen gefällt, lande ich in einen Ordner mit Dateien.
Auf dieser Seite habe ich dann noch die Wahl zwischen
verschiedenen Desktop-Umgebungen - Desktop Environment - DE.
Wichtig ist zu wissen, dass man, auch im Nachhinein, alternative Desktops nach installieren kann.
Als Ergebnis der obigen Überlegungen, habe ich mir nun die Datei
debian-live-10.3.0-amd64-xfce+nonfree.iso runter geladen
und habe nun ohne Linux ein Henne und Ei Problem, welches ich hier nicht lösen möchte.
D.h. Windows-Nutzer können diese .iso nutzen um DEB in
z.B. einer Virtual-Box zu installieren oder
müssen sich ein geeignetes Tool (nicht geeignet: z.B. Disk Dump for Windows) besorgen,
um eine .iso Datei auf CD (z.B. mit Nero) oder auf USB-Stick (z.B. mit WinHex) zu schreiben.
Habe ich bereits Linux (z.B. via live CD) und befinde mich genau in dem Ordner
wo die .iso Datei runter geladen wurde, dann komme ich mit lediglich 4 Befehlen aus.
Bitte hier peinlichst genau
den richtigen Laufwerknamen
angeben.
Eine Fehlbedienung ist nicht
rückgängig zu machen
und gleicht meist einem
Totalverlust auf den aktiven PC.
su wie SuperUser, um als Administrator erweiterte Rechte zu haben.
fdisk -h listet mir alle angeschlossenen Speichermedien.
dd if=debian… .iso of=/dev/sdx
wie diskdump. sync wird verwendet um das Linux Datei-System zu synchronisieren,
Erst die .iso Datei runter laden.
Dann einen definitiv überschreibbaren USB-Stick ins System stecken
und nicht mit Thunar oder dergleichen darauf zugreifen.
Die Laufwerksbezeichnung des Sticks suchen.
Daten drauf schreiben und warten bis Vorgang abgeschlossen ist.
Dann noch Synchronisieren,
um sicher vor versehentlicher Zerstörung des neu erstellten Bootmediums zu sein.
Da diese Arbeitsschritte für verschiedene Systeme von Nutzem sind,
habe ich das Thema
Bootmedium erstellen
ausgelagert.
Zum Anfang
howtoforge.de
Wie man einen Debian 10 (Buster) Minimal Server installiert
debian.org
Firmware
renefuerst.eu
10 Dinge, die du nach der Installation von Debian 12 Bookworm tun solltest
https://easylinuxtipsproject.blogspot.com/p/fatal-mistakes.html
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